Referenzen


Martina & Skeeter (Quarter Horse Wallach), Niederösterreich
Ich reite seit meinem 8. Lebensjahr, und das sind nun immerhin bereits 20 Jahre. Reitstunden hatte ich in dieser Zeit viele, Pferdestunden waren es allerdings nie. Bis ich Anne traf, damals vor 6 Jahren.

Wie ich Anne kennen lernte? Natürlich durch die Pferde.
Was ich von Anne lernte? Sehr viel über Pferde. Und ich weiss, dass wir noch lange nicht fertig sind.

Im Sommer 2004 hatte ich die einmalige Gelegenheit, Señor Skeeter kaufen zu können. Ein Quarter Horse Wallach ausgebildet als Show Pferd für die Disziplin Reining. Kurz gesagt, sein Können liegt weit über meinem. Und so hatten wir auch einige Kommunikationsprobleme, die mich manchmal recht verzweifeln ließen. Er mag wohl zu einem tollen Turnierpferd ausgebildet worden sein, doch von entspanntem Freizeitreiten waren wir weit entfernt! Alleine ausreiten war manchmal ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn er sich einbildete, hinter dem nächsten Baum saß ein Säbelzahntiger, dann zeigte er mir freiwillig all sein Können. Blitzschnelle Spins, Rückwartsrichten in Trabgeschwindigkeit, wunderschöne Seitwärtsgänge in den Graben neben dem Weg, und wenn es sein musste, dann war Steigen auch kein Problem für ihn.

Anne hat mich gelehrt, die Dinge vom Boden aus anzugehen. Ich saß viele Diskussionen im Sattel aus, doch mein und sein Sturschädel ließen dann oft aus einer Fliege einen Elefanten entstehen, da wir so die Lage nur noch mehr hochschaukelten. Wenn etwas im Sattel nicht funktioniert, heisst es eben absteigen und von unten beginnen. Denn, Bodenarbeit ist die Basis, da führte für mich eben kein Weg vorbei. Erst wenn Skeeter vom Boden aus Vertrauen zu mir erlangen würde, würde er mir auch dieses schenken, wenn ich ihm vom Sattel aus vermittle, es ist o.k., wir gehen da jetzt vorbei.

Was mir vor allem an Annes Arbeit gefällt, ist die Tatsache, dass es in ihren Stunden immer etwas Neues gibt und es mit Vergnügen verbunden ist. Ich habe einfach erkannt, wie toll es ist, mit meinem Pferd spielend Spaß zu haben. Am Boden z.B. ohne Strick und Halfter mit Skeeter im Spiel eine Einheit zu werden und zu sehen, wie das Fohlen in ihm wieder auflebt, das sind Momente des Glücks, die für mich unbeschreiblich sind. Dieses Verständnis lernt man in keiner Reitschule und für diesen neuen Blickwinkel, den ich durch Anne und Natural Horsemanship bekommen habe, bin ich sehr dankbar.

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen viel Spaß mit Annes Stunden und viele erfüllende Momente mit Euren Pferden!

Martina (Grub, 2005)